Rituale
Rituale, Handlungsmuster oder einfach Dinge, die ihr immer wieder tut, geben Babys und Kindern Sicherheit, Stabilität und Geborgenheit. Geborgenheitsempfindungen sind ganz entscheidend für Entwicklung von Wahrnehmung und Persönlichkeit. Ein Baby kann noch keine Regeln verstehen. Aber es kann sie später leichter lernen, wenn es von Geburt an einen gewissen Rhythmus erlebt. Regelmäßigkeit ist sozusagen die Vorform von Regeln.
Auch in meinen Kurse lege ich Wert darauf, Rituale einzuhalten. So beginnt jede Stunde mit dem gleichen Begrüsungslied und jeder Abschied mit dem gleichen Abschlusslied. Das Highlight der Stunde sind für die kleinen Mäuse immer die Seifenblasen, die ich zum Ende hin als Entspannung fliegen lasse. Dabei gebe ich ihnen die Möglichkeit auf einem bunten Schwungtuch mit den anderen Kindern nah in Kontkt zu treten und gemeinsam die aufregenden Bläschen zu erleben. Im Hintergrund wird dazu immer das gleiche Seifenblasenlied abgespielt.
Lieder und Reime
Kinder üben durch das Reimen den Laut und die Melodie der Sprache kennen. Wenn eine Sprache neu erlernt wird, hilft es auch ungemein, wenn man viele Kinderreime oder Kinderlieder lernt um ein Gefühl für die Sprache zu entwickeln. Das Zusammenspiel der beiden Gehirnhälften wird ebenfalls angeregt. Das schöne an Liedern und Reimen ist, dass Kinder immer nur das für sich heraus nehmen, was sie zu dem jetztigen Entwicklungsstand verarbeiten können.
Durch Singen und Reimen entwickelt das Kind Eigenschaften wie Kreativität, Phantasie, Entwicklung des Sprachsinnes, Erweiterung des Wortschatzes sowie eine bessere Aussprache, um nur einige positive Aspekte zu nennen.
So singen und reimen wir auch viele verschiedene Texte in meinen Stunden. Ganz beliebt sind die SCHLANGEN, die bei jeder Stimmungsphase die Kinder runter bringen. Ebenso beliebt ist bspw. der Apfelstrudel ...
Kontraste
Wenige Monate alte Kinder schenken vorrangig jenen Dingen Aufmerksamkeit, auf die sie die Blicke Anderer lenken. Als entscheidendes Signal fungiert dabei offenbar der Kontrast zwischen dunklem und weißem Untergrund. Daher können Sie in der ersten Zeit gut mit Schwarz-Weiß Mobiles oder Bilderbüchern (auch selbstgemacht ) arbeiten, um ihre Kleinen bspw. im Laufstall schon früh zu beschäftigen.
Zeit zu zweit
Kinder lieben Aufmerksamkeit und gerade kleine Kinder sind extrem gut darin, die Aufmerksamkeit von Mama und Papa einzufordern. Doch zwischen Arbeit, Haushalt, Zeit als Familie, Zeit mit dem Partner und auch Zeit für sich, kommt die Zeit mit jedem Kind einzeln manchmal trotzdem zu kurz.
Daher ist es mir wichtig, eure Zeit zu Zweit in den Kursen auszunutzen. Sei es durch gemeinsames Spielen, entdecken oder Kuscheleinheiten...
Sozialkontakt
Schon im Babyalter beginnen Kinder, sich für andere Kinder zu interessieren. Sie müssen den Umgang miteinander Stück für Stück lernen. Doch der Kontakt zu gleichaltrigen Kindern ist wichtig und fördert die Entwicklung.
Motorik
Die motorischen Fähigkeiten eines Babys entwickeln sich umso besser, desto mehr Anregungen und Bewegungsangebote es von außen bekommt. Es geht darum, spielerisch das Interesse und den Spaß an der Bewegung zu entdecken und zu fördern.